Helfen, Spenden, Leben retten!
Helfen, Spenden, Leben retten!

Aktuelles & Notfälle 2017

Grüße aus Nis! (22.03.2017)

 

Alle Hunde in diesem Video sind ausreisefertig, haben aber bis jetzt keine Zuhause.

Den einen oder anderen Hund erkennen Sie sicher wieder, sie sind zum Teil in unseren Vermittlungsalben oder es waren Notfälle, für die wir Sie um Hilfe gebeten haben.

Markus, Maya, Amor (im Video Damian), Pirot sind sartklar und hoffen darauf, bald entdeckt zu werden. 

Lager in Nis füllt sich weiter (11.03.2017)


Während in Österreich mit vollem Einsatz für den Tierschutz Sonne Ostermarkt gearbeitet wird, füllt sich das Lager in Nis wieder langsam, aber sicher.

 

Rund 33 Welpen haben den eisigen Winter auf Pflegestellen überlebt und sind nach und nach in den Shelter übersiedelt worden. Ein Teil der Welpen wird bereits vorbereitet um die Chance auf ein Zuhause zu bekommen. Andere wieder haben nur die Mehrfachimpfungen. Ihnen fehlen sowohl die Tollwutimpfung als auch der Chip um die ersten Schritte in Richtung "reisefertig" zu machen. Der finanzielle Aufwand für Welpenfutter, Impfungen und in späterer Folge, Tollwut Titer Test und natürlich Kastraionen, ist sehr hoch und zur Zeit nicht einmal gemeinsam zu stemmen.

 

Aber nicht nur Welpen füllen die Zwinger im Shelter. Vor zwei Tagen wurden wieder zwei erwachsene Hündinnen vor und in der Nähe des Lagers ausgesetzt. Angebunden an Zäunen und Bäumen, ihrem Schicksal überlassen. 
Wir haben beide Hündinnen sofort impfen lassen damit sie nicht ungeschützt im Lager sitzen. Beide scheinen sehr freundlich und menschenbezogen zu sein und wir freuen uns schon sie in ein paar Wochen persönlich kennen zu lernen.

 

Anuk und Whoopy heißen unsere zwei neuen Schützlinge.

Parasitenschutz für die Hunde bei Vesna (08.03.2017)


Das Tierschutz Sonne Team steht in den Startlöchern für die nächste Serbienreise. Leider kommen mit dem Frühling nicht nur wir zu Besuch, NEIN - es kommen, ab dem Fühling, auch unerwünschte Besucher die bleiben wollen. Flöhe - die schlimme Allergien hervorrufen könne, Zecken die Meningits und viele weitere Krankheiten bringen können und in der Gegend von Vesna leider auch Mücken, die den Herzwurm übertragen.


Leider haben wir schon zwei Hunde im Tierasyl von Vesna die an Herzwurm leiden. Die liebenswerte Hundedame Mirna und der struppige Kraca. Zwar kann der Herzwurm nicht direkt von Hund zu Hund übertragen werden jedoch kann ein Mücke, die zuerst den befallenen Hund sticht und dann weiter fliegt zu einem gesunden Hund, diesen mit dem Parasiten infiszieren.

 

DARUM bitten wir Sie uns zu helfen unsere Hunde zu schützen. Mit einem Scalibor-Halsband können wir die Hunde für 6 Monate schützen. Kosten für ein Scaliborband € 17,-


Über den Adventkalender konnten wir bereits 15 Scaliborbänder finanzieren - es wäre schön wenn wir die Anzahl verdoppeln könnten.

 

Bitte helfen Sie uns die Hunde vor lästigen Parasiten zu schützen und das sogar für 6 Monate.

 

Danke sehr!


Verwendungszweck: SCALIBOR Spendenkonto: Tierschutz Sonne IBAN: AT54 3941 1000 0000 6676 BIC: RZKTAT2K411

Überall auf der Welt gibt es herzlose Menschen (05.03.2017)

 

die nach dem Tod von Familienmitgliedern deren Tiere los werden wollen. In unseren Breiten werden diese armen Fellnasen dann im Tierheim abgegeben - was schlimm genug ist - in Ländern wie Serbien aber, setzt man sie einfach auf die Straße und überläßt sie ihrem Schicksal.....

 

Genau das ist auch dieser winzigen Hundeoma passiert.

 

2006 wurde sie von einer Hundefreundin in Nis /Serbien adoptiert. Luna war damals eine junge Hündin - 1 bis1 1/2 Jahre alt. Vor wenigen Tagen nun ist Luna's Frauchen gestorben und unsere Kolleginnen fanden Luna völlig orientierungslos auf der Straße wieder. Da Luna gechipt ist, war es nicht schwer zurückzuverfolgen woher sie kommt. Natürlich wurde Kontakt zur Familie aufgenommen, aber man bot lediglich an den Impfpass zu übergeben, da sich niemand mehr um das Tier kümmern möchte.

 

10 Jahre lang hatte Luna ein Zuhause. Einfach, aber liebevoll. Auf der Straße hat sie keine Chance, da sie nie gelernt hat sich selbst zu "versorgen".

 

Gerne möchten wir der knapp vier Kilo leichten Maus helfen, am liebsten mit einem neuen Zuhause, wo sie ihre letzten Jahre umsorgt und behütet verbringen darf. Doch finden wir Menschen, die bereit sind die kleine Felloma aufzunehmen?

Tierschutz Sonne's Ostermarkt 2017
Sonntag, 12. März 10:00 - 18:00

 

Unsere Osterwerkstatt ist schon seit einiger Zeit im Vollbetrieb und es wird fleißig produziert, um Ihnen wieder eine schöne Auswahl an Selbstgemachtem präsentieren zu können: Türkränze, Frühlingsgestecke, die etwas anderen Ostereier, Dekoration für den Garten, kleine Mitbringsel für euren Osterbesuch bei Freunden ....lassen Sie sich überraschen...

Der Erlös soll wieder unsere Hundekassa etwas auffüllen, damit unsere serbischen Fellnasen weiterhin versorgt werden können.

ACHTUNG! GEFAHR! (24.02.2017)


Für alle die eine Schwäche für zu viel Haut und Stirnfalten, sowie für Knopfaugen und Schlapperohren haben - bitte NICHT hinsehen!
Es besteht höchste Gefahr sich zu verlieben.

 

Am 4. Jänner 2017 hatten wir von 6 Welpen berichtet, die in einer Schachtel vor dem Lager abgelegt worden sind - zwei von den sechs Welpen waren bereits erfroren. Mit dem Notfallgeld, aus dem Adventkalender, konnten die Kleinen auf einer Notpflegestelle unterkommen und erhielten die Grundimmunisierung.

 

Heute sind die vier Welpen, um deren Leben wir tagelang gebangt haben, in den Shelter gezogen - aber sehen Sie selbst.  

 

Wer eine Patenschaft übernehmen möchte ist herzlich willkommen.
Futterpatenschaft € 10,- monatlich
Impfpatenschaft € 15,- einmalig (2. Tollwutimpfung + Chip + Pass)
Kastration € 25,- einmalig (Rüden € 15,-)

 

DANKE sehr!

Der Frühling hält Einzug in Shelter in Nis (23.02.2017)

 

und mit ihm nicht nur kleine Symbole der Hoffnung sondern leider auch neue Fellgesichter.

 

Der harte Winter ist überstanden und mit Ihrer Hilfe und Unterstützung mussten wir kein Kälteopfer beklagen. Wir konnten alle Hund ausreichend mit Futter und Suppe vorsorgen, die Notfälle auf Pflegestellen unterbringen und mit den Nottransporten viele Hund in ein Zuhause oder auf Pflegestellen in Österreich bringen.

 

Jetzt steigen die Temperaturen und die ersten Zeichen des Frühlings kehren ein im Shelter. Ana hat uns ein paar Fotos geschickt die deutlich machen, dass das Leben weiter geht, egal wie widrig die Umstände sind. Die Natur setzt einen Fuß vor den Anderen und bringt die ersten Frühlingsboten. Da das serbische Klima dem unseren immer ein paar Schritte voraus ist, dürfen wir mit dem Sammeln von Abdeckplanen beginnen, denn in wenigen Wochen werden die Beschattungen der Zwinger dringend notwendig werden. Aber zuerst genießen wir für einen Moment diesen kleinen Frühlingsstrauß.

 

Aber nicht nur die Blümchen sind neu - nein leider auch wieder zwei Gesichter. Ein kleine Fellnase wurde in trauriger aber gewohnter Manier vor dem Lager angebunden. Das andere Gesichtchen wurde seinen Besitzern lästig und auf die Straße geworfen. Diese Menschen leben in der Nachbarschaft einer unserer Pflegestellen und daher wissen wir, dass dies nicht das erste Mal war. Sie scheuen auch nicht davor zurück selber die Hundefänger anzurufen, um den "entsorgten Hund" wegschaffen zu lassen. Wieviele Hunde zuvor so gefangen wurden und ums Leben kamen wissen wir nicht genau, aber dieses kleine Hundemädchen wurde rechtzeitig von unserer Pflegestelle gefunden und ist nun in Sicherheit.

Ulrike Strasser, von Stunde Null an Tierschutz Sonne Mitglied, hat ihre Erfahrungen und Gedanken zum Auslandstierschutz und zu unserer Arbeit und eurer Unterstützung aufgeschrieben - Danke Ulli!

 

Gerne teilen wir sie hier mit Ihnen:

 

Oft werde ich gefragt, warum wir uns so für die Hunde im Ausland einsetzen und nicht für die Tiere in den österreichischen Tierheimen.

 

Ja…das ist eine gute Frage, die ich mir vielleicht auch hin und wieder stelle. Wäre es doch viel einfacher sich in Österreich stark zu machen und einzusetzen.

 

Keine wochenlangen Vorbereitungen für die Auslandsreisen und dann auch noch stundenlangen Autofahrten, oder Flugreisen bis nach Serbien. Keine Verständigungsprobleme - zumindest sprachliche.

 

Dennoch gibt es eine lange, lange Liste WIESO wir uns für Hunde aus dem Ausland – genauer gesagt aus Serbien – einsetzen.

Dazu möchte ich gerne etwas ausholen und euch davon berichten wieso wir uns so sehr für unsere serbischen Fellnasen stark machen.

Wer einmal in einem Hundelager im Ausland war und den Vergleich zu einem österreichischen Tierheim kennt, ahnt vielleicht nun von welchen Fakten wir euch erzählen wollen.
Die Tierheime in Österreich sind grundsätzlich gut ausgestattet, die meisten Hunde (ein paar wenige Ausnahmen gibt es vermutlich noch) sind in Räumen mit, oder ohne Außenbereich untergebracht. In diesen Räumen ist es im Winter warm, im Sommer meist etwas kühler und vor allem ist es trocken (ohne Eis, Schnee oder Schlamm). Sie bekommen täglich frisches, hundegerechtes Futter und frisches Wasser. In vielen Tierheimen die wir kennen, werden die Hunde von Menschen ehrenamtlich ausgeführt zum Gassi gehen und das täglich, manchmal sogar öfter als einmal am Tag. Es gibt eine staatliche Förderung (zumindest für die Landestierschutzheime) und oftmals können SpenderInnen ihren Geldbetrag steuerlich absetzen.

In den serbischen Asylen, die wir unterstützen, sieht es etwas anders aus, besonders zu unseren Anfangszeiten:

  • Brot mit Wasser als Futter, hin und wieder Fleisch (ausreichend Futter, nur wenn genügend Geld zur Verfügung war!)
  • Kleine Zwinger, manche hatten nicht einmal Hundehütten.
  • Nasse und schlammige Böden, v.a. im Winter, Herbst und Frühling
  • Schnee und Eis als Untergrund im Winter und serbische Kälte, ohne wärmenden Schutz
  • Trockene Hitze im Sommer, ohne Schatten
  • Eingeschlossen, 24 Stunden, beinahe jeden Tag, ohne Spazieren gehen zu können oder einfach einmal laufen zu können
  • Keine staatlichen Förderungen
  • keine steuerlichen Vorteile für SpenderInnen
  • Ständige werden Welpen vor dem Asyl ausgesetzt
  • Viel zu wenig Geld, um die Tiere ausreichend vom Tierarzt behandeln zu lassen

Wer das einmal Live gesehen hat, kann da nicht mehr anders, als helfen zu wollen.
Genau DAS waren die Gründe WIESO wir Auslandstierschutzhunden helfen wollten, ein erträglicheres Leben führen zu können und vielleicht sogar noch den Ausblick auf ein schönes Zuhause zu bekommen.

Als wir unsere Tierschutzarbeit starteten zerbrachen wir uns die Köpfe über diese gravierenden Probleme. Denn eines war klar, so ist das Leben für einen Hund einfach nicht erträglich!! Viele starben im Winter aufgrund der Kälte und der Summe der oben genannten Faktoren.
Wir suchten lange nach Lösungen und fragten uns vor allem, mit welchen Mitteln und Geldern?
Durch unsere Ideen, Charityveranstaltungen, Flohmärkten und vielem mehr, konnten wir die Lebensqualität inzwischen zumindest verbessern.

In Zusammenarbeit mit Partnervereinen und durch IHRE SPENDEN!
Partnervereine sind ebenso ehrenamtliche Vereine, mit denen wir zusammen arbeiten um mehr zu erreichen.

 

DANKE an:
Serbia's Forgotten Paws – England
SOS for Serbian Animals – England
Puppy Rescue België – Belgien
Vzw PAWer – Belgien

 

Wie wir und die Partnervereine die Hunde bisher unterstützen konnten und weiterhin unterstützen können (solange ausreichend Geld vorhanden ist):

  • Frisches Futter jeden Tag im Monat (3.400€ im Monat!!)
  • Die Gehege wurden erweitert und zum Teil zusammengelegt, Holzpaletten, oder Kies in den Zwinger, um dem Schlamm entgegen zu wirken
  • Stroh in den Hundehütten im Winter.
  • Große Plastikplanen als Schattenspender über den Zwingern – die jedes Jahr erneuert werden müssen
  • Spaziergänge für die Hunde mit den Arbeitern
  • Eingezäunter Hundeauslauf (Idee und Finanzierung durch Serbia's Forgotten Paws)
  • Kastrationsprojekte für PrivathundehalterInnen und Streunerhunde in der Stadt Nis
  • Geldspenden, um tierärztliche Behandlungen zu decken
  • Bezahlung von serbischen Pflegestellen, um einige Hunde auf eine Ausreise vorzubereiten, oder um Notfälle zu versorgen

Ein weiterer wichtiger Punkt, wieso wir uns für Auslandstierschutzhunde so einsetzen ist LIEBE. Wir lieben sie einfach! Jeden so wie er oder sie ist.

 

Kommt man das erste Mal in das große Hundelager wird man überrumpelt von verschiedensten Eindrücken. Zu allererst sieht man einfach nur sehr, sehr viele Hunde ohne einen Überblick zu bekommen, dann nimmt man gleich einen üblen Geruch wahr, denn durch den Urin und Kot so vieler Hunde riecht es natürlich und es ist extrem laut durch das viele Gebell.
Im zweiten Eindruck jedoch beginnt man einzelne Hunde wahrzunehmen. Man lernt sie kennen und man glaubt gar nicht wie zutraulich und liebenswert die meisten Hunde sind. Sie wollen die Aufmerksamkeit des Menschen und sind so dankbar für jede Streicheleinheit und für jedes Leckerli.


Manche Bilder werde ich nie vergessen und vor allem vergesse ich nie die Blicke der Hunde, die sich mir ins Herz gebrannt haben.

 

Dafür kämpfen wir! Für unsere Liebe zu den Hunden. Für ihr Recht auf ein gutes Leben. Für ausreichende Futter- und Wasserzufuhr. Für mehr Lebensqualität vor Ort.
Und natürlich für ein Zuhause für immer für einige unserer liebenswerten Schützlinge!

 

DANKE für IHRE Unterstützung! Bitte helfen Sie uns auch weiterhin mit Iher Spende, Ihren Gedanken, Ihrem Wissen und Ihrer Tatkraft!

 

TIERSCHUTZ SONNE – Helfen, Spenden, Leben retten!

Spendenkonto: Tierschutz Sonne Raika Moosburg-Tigring, IBAN: AT54 3941 1000 0000 6676, BIC: RZKTAT2K411, PayPal u. Kreditkarte über office@tierschutz-sonne.at

Hund des Monats

Unser Hund des Monats ist die sanfte Ljubka.

 

Sie ist ein Traumhund, verträglich mit Artgenossen, Katzen und braucht
nicht viel - nur noch ihre eigene Familie und ein Körbchen ganz nah beim Menschen.

 

Besuchen Sie sie auf Ihrer Pflegestelle in Kärnten.

Wir freuen uns!

Zmajce Update (18.02.2017)

 

Unser kleiner Zmajce hat uns in den letzten Monaten ein wenig Sorgen gemacht. Zwar ist er wunderhübsch geworden und hat sich nach Rogers Abreise an Desha, den wunderbaren, großen Hundebub aus dem Pound angeschlossen, aber mit den Menschen wollte es nicht so richtig klappen.

 

Seine Pflegefamilie wollte ihn nicht bedrängen – was generell auch gut ist, aber er blieb dadurch in seinem Schneckenhaus, ohne sich weiter zu entwickeln.

 

Inzwischen sollte er schon die Blutabnahme für seinen Tollwut Titer Test haben, aber niemand wagte auch nur daran zu denken, wie das von statten gehen sollte.

 

Wir bemühten uns daher sehr, die Pflegefamilie anzuleiten und mit Hilfe unserer Kollegin Ana zu motivieren, weiter mit Zmajce zu arbeiten.

 

Und sehen Sie mal, was wir nun bekommen haben.

 

Mit großer Unterstützung von Desha und feinem Schinken, ist unser kleines Sorgenkind über seinen Schatten gesprungen und hat sein Schneckenhaus verlassen!

 

Niemand kann sich vorstellen, wie groß unsere Freude und Erleichterung war, denn schließlich soll der Bub ja einmal ein liebevolles Zuhause finden und dafür muss er best möglich vorbereitet sein.

Jetzt sind wir wieder sehr optimistisch, dass dies auch gelingen wird.

Chitto - Update (06.02.2016)

 

Die Untersuchungen beim Tierarzt haben Folgendes ergeben: Es ist doch ein alter Bruch, der Chitto's Bein deformiert.

Das Sprunggelenk war gebrochen und ist unbehandelt zusammengewachsen, wodurch das Gelenk in einem nahezu rechten Winkel versteift wurde.

Eine Operation in Serbien würde leider keine Aussicht auf relevante Verbesserung bringen. Es würde möglicherweise weniger stark auffallen, dass das Bein nicht in Ordnung ist, dafür wäre es verkürzt und würde ebenfalls nie vollwertig funktionieren. Fallweise benützt er es aber und kann darauf steigen, was aber natürlich eine Fehlhaltung zur Folge hat. Außerdem sind seine Augen - bzw. die Öffnungen - zu klein. Ursache dafür könnte genetisch bedingt sein. Jedenfalls ist unseren Kollegen aufgefallen, dass er immer wieder im Weg stehende Dinge touchiert. Mit diesen beiden Handicaps ist ein Hund auf der Straße natürlich extrem benachteiligt und seine offensichtliche Unterernährung lässt darauf schließen, dass er auch massive Probleme hatte Nahrung zu finden. Naheliegend auch, dass er deshalb "entsorgt" wurde.

Wieder einmal beeindruckend, dass er trotz allem ein unglaublich freundlicher Hundemann ist. Er sucht den Kontakt zu Menschen, ist fröhlich und kommt mit den anderen Hunden auf der Pflegestelle problemlos zurecht. Fast hat man den Eindruck, er möchte einfach alles richtig machen weil er spürt, dass er endlich in Sicherheit ist.

 

Natürlich soll er auch in Sicherheit bleiben, was aufgrund Ihrer Hilfe Gott sei Dank auch möglich ist. Tausend Dank an Susanne Bruckner und ihr Netzwerk an Unterstützerinnen, die fleißig Schutzengerln und Glücksbringer zu unseren Gunsten verkaufen. Sie haben spontan 600 € zugesagt und auch bereits überwiesen, die nun nicht nur Chitto´s Impfungen und Titer Test ermöglichen, sondern was ganz wichtig ist, auch seinen Verbleib auf der Pflegestelle für einige Monate sichern!

 

Ebenfalls ein dickes Dankeschön an Skinners - Das Hundefutter für Profis www.skinners.at - für die Futterpatenschaft für den lieben Hundemann.

Neue Schützlinge aus dem Pound (05.02.2017)

 
 
Begrüßen Sie mit uns einige neue Schützlinge, deren Rettung wir vor ca. zwei Wochen zugestimmt haben. Sie alle saßen im städtischen Pound in Nis und sollten gerade in den eisigsten Tagen wieder auf die Straße entlassen werden.
 
Eigentlich dachten wir daran maximal zwei Tiere zusätzlich aufzunehmen, aber als wir uns entscheiden mussten, wer nun eine Chance bekommen soll, sind wir kläglich gescheitert. Solche Entscheidungen sind nämlich einfach höllisch und bringen uns an unsere emotionalen Grenzen. Wen nehmen wir auf, wen nicht. Was, wenn wir Pflegestellen besetzen und wenige Tage später andere Notfälle Hilfe brauchen etc. Machen wir es also kurz – das sind die Neuen
Beli, Crni, Crnka, Zuca, Braki sind die „einfallsreichen“ Namen, die man im Pound in ihren Pass eingetragen hat. Eine Hündin sogar noch namenlos. Also haben die Fellis jetzt neue Namen erhalten – für ihren Start in ein neues – hoffentlich gesundes und fröhliches Leben.
Sari, Tosha, Wonja, Paco, Mambo und Habibi - Sie alle sind auf Pflegestellen untergebracht, wurden inzwischen geimpft und tierärztlich versorgt – was leider nötig war. Es sind freundliche und fröhliche Wesen, die nicht wissen, dass sie in eine Welt geboren wurden, auf der es weder Platz, noch „Bedarf“ an noch mehr Hunden gibt. Sie suchen die Nähe der Menschen und zeigen sich von ihrer besten Seite, als ob sie sagen wollten:
Schaut, wir geben uns Mühe und würden so gerne unsere Menschen begleiten!
 
Natürlich hoffen wir von Herzen, dass wir sie eines Tages in die Obhut tierlieber Menschen entlassen dürfen und unsere Entscheidung „richtig“ war.

Welpen im Tierasyl (03.02.2017)

 

Gestern mussten die Welpen, welche im November vor und um das Lager gefunden wurden und bis zur Grundimmunisierung bei einer Pflegestelle untergebracht waren, in den Shelter ziehen.

 

Boki, einer unser Arbeiter, erklärt sich jedesmal bereit Welpen zu nehmen bis sie ausreichend geschützt sind und er hatte mittlerweile 14 Welpen im Haus. Das geht auf Dauer natürlich nicht, denn die Kleinen werden ja jeden Tag größer und der Platz immer weniger. Darum müssen die Impfgeschützten übersiedeln.

Von den ausgesetzten 6 Welpen haben leider nicht alle überlebt und so zogen nur 5 in den Shelter. Twix, so wurde die kleinen Hündin von ihrer Patin getauft, ist vor ca. 2 Wochen verstorben.

 

Die ersten Fotos die uns Ana schickte von den "T-Puppies", wie sie intern genannt werden, brachen uns allen das Herz. Kleine Würmchen die sich total überfordert in eine Eck pressen und absolut nicht wissen, was da gerade ab geht.

 

Heute haben wir wieder Fotos erhalten und auch wenn der Shelter alles andere als ein guter Platz zum groß werden ist - so kann man sehen, dass die Kleinen heute wesentlich frischer und lustiger sind. Trotzdem hoffen wir, dass sie sich gut entwickeln und es einer nach dem anderen, schnell in ein Zuhause schafft.

 

Heute gab es aber leider auch noch einen zusätzlichen Neueinzug. Wieder einmal wurde eine Fellnase bei Nacht und Nebel, einfach über den Zaun des Shelters geworfen. Trotz dieser fremden und stressigen Umgebung, zeigt er/sie gleich wie freundlich er/sie ist. Wir können jedesmal vor Wut platzen und vor Verzweiflung weinen, doch unsere Hunde nehmen ihr Schicksal einfach an und scheinen das Beste daraus zu machen. So viel Stärke und Zuversicht hätte doch wirklich ein Zuhause verdient oder zumindest einen Paten!

Nicht jedem Hilferuf können wir gerecht werden... (02.02.2017)

 

...und Gott sei Dank sind wir nicht die Einzigen, die immer wieder helfen, wo es nur möglich ist.

Als Ana uns heute ein Video eines Hundes schickte, der im städtischen Pound von Nis sitzt, dort geimpft und kastriert wurde und heute wieder auf die Straße entlassen werden sollte, mussten wir aber schnell reagieren:

Der zutrauliche Rüde hat ein gebrochenes Hinterbein und die Vorstellung, wie er damit das Leben auf der Straße jetzt im Winter meistern soll, bricht uns das Herz… Er hat Schmerzen und im besten Fall – wenn er es schafft sich durchzuschlagen – wird der Bruch unbehandelt zusammenwachsen und für immer ein Handicap bleiben und weiter Schmerzen verursachen.

 

Unsere Pflegestellen haben wir nach den Nottransporten wieder besetzt – teilweise ebenfalls mit Notfellchen aus dem Pound, aber Ana tut ihr Möglichstes um einen Platz zu finden, der diesen Hund aufnehmen kann. Er muss dringend operiert werden und braucht eine sichere Bleibe.

Wir haben zugesagt ihm zu helfen – wir konnten nicht anders!

 

Chitto soll er heißen – das bedeutet tapfer.

 

Noch wissen wir nicht, wieviel die Operation kosten wird.

Wir kennen lediglich die „üblichen“ Kosten, die auf uns zukommen, wenn wir einen Hund unterbringen müssen:

- Pflegestelle 50 € im Monat (für mindestens 5 Monate)

- Futter 10 € im Monat

- weitere Impfungen 20 € und im besten Falle natürlich auch der für eine Vermittlung notwendige
  Tollwut Titer Test mit 50 €.

 

Wenn es Ihnen bei seinem Anblick so geht, wie es uns ergangen ist und ihr helfen wollt, freuen wir uns riesig über jeden Euro, der sein Überleben sichert.

 

Vielen DANK!

Unsere Schützlinge in Österreich suchen ihr Für-Immer-Zuhause - bitte helfen SIE mit (01.02.2017)

 

Wie berichtet konnten einige unserer Hunde im Januar mit einem Nottransport nach Österreich reisen. In der Zwischenzeit haben sie sich schon ein bisschen eingelebt und die Pflegefamilien berichten nur Gutes über die tollen Vierbeiner.

Wir bitten SIE um ihr MITHILFE für die Suche nach det endgültigen Familie, bei denen unsere Hunde ihr restliches Leben verbringen und richtig ankommen können.

 

Wie können Sie unterstützen? Wir haben auf dieser Seite Flyer hinterlegt. Bitte drucken Sie sie aus und hinterlegen Sie sie bei Tierärzten, Hundesalons, Hundeschulen, Trainingscenter, Reitställen, Fressnapf und Co. oder auch einfach am schwarzen Brett in der Schule oder der Firma. Schicken Sie sie natürlich auch gerne per Mail an Freunde und Bekannte.

Ein paar Plakate ins Auto und Sie haben immer eines zur Hand.


Bitte helfen Sie mit ein Zuhause für unsere Fellnasen zu finden - DANKE.

Wenn es nur endlich wärmer würde..... (28.01.2017)

 

Vorgestern brach in Nis – und auch bei uns – kurze Panik aus, als Ana uns mitteilte, dass sie kein Feuerholz mehr für den Ofen haben. Die Arbeiter hatten rundherum schon alles eingesammelt und verbraucht und aufgrund des extrem harten Winters konnte Ana niemanden finden, der Holz verkaufen konnte. Somit war es nicht möglich die dringend nötige Fleischsuppe für die Hunde zu kochen. Das Wasser friert innerhalb von wenigen Minuten in den Schüsseln und die Hunde würden zu wenig Flüssigkeit bekommen, wenn sie nur Trockenfutter fressen. Daher muss derzeit täglich Suppe gemacht werden, die die Tiere noch warm bekommen und somit genügend Flüssigkeit haben, um die Tage zu überstehen. Wir baten Ana zu sehen, ob sie vielleicht Kohle kaufen könnte, was ihr auch gelangt und am Ende des Tages dann die erleichternde Nachricht, dass sie auch noch einen Restposten Holz kaufen konnte! Gleichzeitig wurde auch wieder Fleisch und Schweinefett geordert, welches die Brühe noch nahrhafter macht und den Tieren die einzige Energie liefert, um die eisigen Temperaturen zu überstehen. Für die Arbeiter bedeutete dies alles Extraarbeit, aber wir alle sind glücklich, dass wir hoffentlich wieder zwei Wochen ausgerüstet sind! Die Rechnungen teilten wir uns mit Serbia’s Forgotten Paws und Pawers Belgien.

Sachspenden sind wieder gut angekommen (27.01.2017)

 
 

Für Jelena ist es immer eine große Hilfe, wenn wir ihr Katzenfutter schicken. Auch das Hundefutter, welches wir durch die Nottransporte diesmal auf drei Fahrten aufteilen und dadurch eine größere Menge schicken konnten, war herzlich willkommen. Eine Menge anderer Dinge, z.B. Decken und Hundebetten, Halsbänder und Leinen für die Hunde auf den Pflegestellen, aber auch für die Menschen in Nis (Kleidung, Tee) fanden ebenfalls bereits den Weg nach Serbien.

 

DANKE an alle, die uns wirklich brauchbare, schöne Dinge bringen und auch Verständnis dafür haben, dass wir selbst keine große Lagerkapazität haben und daher immer um Lieferung zeitnah zu einem Transport bitten.

Der Winter geht weiter (25.01.2017)

 

Die letzte Woche waren wir so sehr mit dem Nottransport und den vielen neuen Pflegestellen beschäftigt, dass wir keinen Zeit mehr fanden Sie über die Geschehnisse im Lager in Nis am laufenden zu halten.

 

Es war zum Glück verhältnissmäßig ruhig und wir bekamen keine weiteren Hiobsbotschaften mehr. Es ist nach wie vor sehr kalt aber die Lage ist stabil.

 

Es wurde wieder Fleisch für die Suppe angeliefert und die Hunde freuen sich, beinahe täglich, über ihre wärmende Mahlzeit.

 

********


Für ihren Einsatz im Shelter, wurden die freiwilligen Helfer mit Futter für die Tiertafel (Futterbörse) entlohnt. Wir haben ein paar Bilder erhalten, die beim Verteilen des Futters an Straßenhunde gemacht wurden.

 

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und es wurde dabei so viel erreicht. Unsere Schützlinge im Lager konnten, mit Unterstützung der freiwilligen Helfer, gut versorgt werden und die Schützlinge der Tiertafel wurden satt - eine echte Win-Win-Situation. HVALA!

2. Nottransport ist gut angekommen (22.01.2017)

 
 
Gestern warteten wir voller Freude auf den 2. Nottransport aus Serbien. Zwei Fahrer brachten jeweils 5 Hunde nach Österreich.
 
Zwei der Fellnasen durften direkt in ein fixes Zuhause übersiedeln: Wuschelmaus Mindy und Goldie Bub Manolo – der jetzt Phönix heißt.
 
Alle anderen Fellis wurden von ihren wunderbaren Pflegefamilien übernommen, die sich alle genauso riesig auf ihre Aufgabe freuten und ihre Schützlinge so liebevoll in Empfang nahmen, als ob es ihre eigenen Hunde wären.
 
Drei Hunde kamen direkt aus dem Asyl: Mimi, eine bezaubernde Hündin, die schon so lange auf eine Anfrage wartet. Sie wohnt seit gestern auf einer Pflegestelle im Burgenland und darf endlich ihren eisigen Zwinger, gegen ein warmes Körbchen tauschen.
 
Camino, dieser wunderbare Rüde dem ein Auge fehlt – kam hier an und eroberte alle Herzen im Sturm. Sein überaus freundliches Wesen, eine Neugierde auf alles Neue und seine offensichtliche Freude über jede Aufmerksamkeit, berührte nicht nur seine Pflegeeltern, sondern wirklich jeden, der gestern dabei war!
 
Und schließlich Ljupka, diese liebe Hundedame, die ebenfalls schon einige Jahre im Asyl ausharren musste, immer sehr zurückhaltend, aber freundlich, die uns alle durch unaufdringliche Zugänglichkeit überraschte und ebenfalls zeigte, was für ein toller Hund sie ist und dass sie sich sehr bemühen wird alles richtig zu machen.
 
Fünf weitere Tiere machten Pflegestellen in Nis frei: Branko – den wir im April aus dem Pound geholt haben, wartet jetzt bei einer Pflegefamilie in Salzburg auf ein endgültiges Zuhause. Der kleine Mann ist fröhlich und auch ein wenig frech und wünscht sich Menschen, die ihn trotz seiner Größe als richtigen Hund – nicht als Accessoire - sehen. Seinen Platz auf der Pflegestelle in Nis bekam die kleine Foxy von Vesna. Für sie war es ganz wichtig in’s Warme zu kommen, aber das ist eine andere Geschichte.
 
Marie und Bonie – ebenfalls Hunde von Vesna, sind auf Pflegestellen in Klagenfurt übersiedelt. Für eine Woche hatten sie Pflegestellen der Hunde vom letzten Trapo „besetzt“ – damit wir sie zeitgerecht von Vesna nach Nis holen konnten – und jetzt sind sie hier die Mädels und auch ihre Plätze werden in Nis nachbesetzt. Logistisch waren diese letzten zwei Wochen eine echte Herausforderung – aber wir denken, wir haben sie gut gelöst.
 
Weiters kam gestern der kleine Zuca nach Österreich. Er ist einer der geretteten Poundhunde vom März. Er hatte ja einen unbehandelten, doppelten Bruch eines Hinterbeinchens und wurde noch in Serbien operiert, da er große Schmerzen hatte. Inzwischen ist er Gott sei Dank schmerzfrei, aber das Beinchen benützt er noch immer nicht. Ihn scheint es nicht zu stören, trotzdem wollten wir ihm die Chance geben hier unter besseren Bedingungen nochmals untersucht zu werden und dann auch endlich seine Menschen zu finden, die er mit seinem lieben Wesen um die Pfote wickeln kann. Irgendwo da draußen gibt es bestimmt jemanden, der ihn auch mit seinem Handicap in sein Herz schließen wird.
 
Schließlich begrüßten wir auch klein Lara, die anfangs ziemlich gestresst war. Sie lebte seit ihrer Rettung bei Jelena und verstand gestern sichtlich nicht, warum sie hatte übersiedeln müssen. Aber Jelena hat einige Notfälle aus dem Asyl über den Winter aufgenommen und daher war es wichtig auch bei ihr ein wenig Platz zu schaffen. Lara ist eine süße Maus, die inzwischen auch schon ein wenig aufgetaut ist und hoffentlich auch ganz bald von ihren Menschen entdeckt wird!
 
Wir bedanken uns bei allen lieben Menschen, die diese ganze Aktion durch ihre Unterstützung möglich gemacht haben! Es war ein anstrengender, aber wunderschöner Tag und wir wissen, dass wir gemeinsam wirklich viel bewegen konnten! Die Hunde, die jetzt in Österreich sind, haben weit bessere Chancen adoptiert zu werden und die Tiere in Serbien, die jetzt auf Pflegestellen kommen/konnten – profitieren doppelt!
Von den Fellis des ersten Transportes haben wir inzwischen bereits neue, noch detailliertere Inserate veröffentlicht und einer hat sogar schon ein fixes Zuhause bei seiner Pflegefamilie gefunden. 
 
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen würden sie weiterzuempfehlen und so bei der Suche nach Fixplätzen zu unterstützen.

Hund des Monats

Unser Hund des Monats ist die lustige Myra.

 

Seit Mitte Januar 2017 ist sie auf ihrer Pflegestelle in Kärnten zu besuchen.

 

Myra ist eine junge lustige, lebensfrohe Hundedame, die gerne immer mittendrin ist. Sie versteht sich wunderbar mit Argenossen und möchte nun die Welt erobern.

 

Sind Sie der Mensch, der sie auf dem weiteren Lebensweg begleiten möchte? Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Email für weitere Informationen.

Liebe Tierfreunde!

Wer Tierschutz Sonne kennt weiß, dass uns die Sicherheit der vermittelten Hunde ein großes Anliegen ist. Wir haben in den letzten Jahren hart daran gearbeitet immer mehr und bessere Informationen an unsere Adoptanten weiter zu geben und darin zu schulen ihre Tiere keiner unnötigen Gefahr auszusetzen.
Dies zeigt Gott sei Dank auch Wirkung – soweit es „unsere“ Hunde angeht. Wir hören aber nicht auf zu lernen und müssen begreifen, dass so lange wir es mit Lebewesen zu tun haben, die eben nicht zu 1000 % sicher einzuschätzen sind und darüber hinaus auch eine Vielzahl von Gefahrenquellen lauern, die einfach nicht in unserem Einflussbereich liegen, trotzdem immer wieder passieren kann, dass eine Fellnase abhanden kommt.

Deshalb freut es uns ganz besonders, dass wir nun die Kooperation mit einem neuen Verein bekannt geben dürfen, der genau da ansetzt:

PETTRAILER – der erste Tiersuchverein Österreichs!

Es handelt sich hierbei um eine Gruppe höchst engagierter Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben mit sehr viel Herz, aber – und das ist uns sehr wichtig! – auch mit Erfahrung und professioneller Ausrüstung – entlaufene Tiere wieder mit ihren Besitzern zu vereinen.

Geprüfte Suchhunde, die das Suchen von Tieren laufend trainieren, sind nur ein Teil der Möglichkeiten. Beratungsgespräche und genaue Anleitungen wie man seinem entlaufenen Tier sinnvoll und effizient helfen kann den Weg nachhause wieder zu finden, sind womöglich der wichtigste Part der Tiersuche und können je nach Situation oft viele Stunden Zeit der Pettrailer in Anspruch nehmen.
Markus Burkhardt und sein Team haben eine beeindruckende Erfolgsquote was das Nachhauseführen entlaufener Tiere betrifft. Doch Überheblichkeit sucht man vergeblich. Jeder Fall wird mit derselben Aufmerksamkeit, aber auch Ruhe angegangen, als ob es der Erste wäre und jede Meldung über ein gesund gesichertes Tier freut das Team ebenso, als ob es sich um ein eigenes Tier gehandelt hätte.

Neben den erfahrenen Hundeführern und Suchhunden, verfügt Pettrailer auch über die Lizenz Drohnen mit Wärmebildkameras zu fliegen und die Distanznarkose in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt einzusetzen. Auch Wildkameras und Lebendfallen gehören zur Standartausrüstung und kommen im Bedarfsfall zum Einsatz.

Mit einer Mitgliedschaft bei Pettrailer habt ihr Anspruch auf kostenlose Unterstützung bei der Suche nach eurem entlaufenen Haustier. Kontaktiert gerne Markus - auch über diese Internetseite der www.pettrailer.at

1. Nottransport in Österreich ****UPDATE 14.01.2017***

 

VIELEN DANK! Es sind sehr viele Pflegestellenangebote eingegangen und wir konnten, beinahe alle positiv abschließen. Erneut habt ihr uns mit eurer großen Unterstützung sprachlos gemacht. Bessere Mitglieder und Unterstützer kann man sich nicht wünschen!

 

Wir konnten den geplanten Transport voll machen und einen zusätzlichen Nottransport organisieren. In Summe kommen noch vor Ende Jänner 16 Hunde nach Österreich.

 

4 (Nora, Pina, Mindy, Manolo) in ein endgültiges Zuhause (geplanter Transport).

12 Hunde können mit Hilfe der Pflegestellen einreisen (3 davon waren schon vor dem Aufruf fixiert). Viele von ihnen machen dringend benötigte Pflegestellen frei und andere kommen direkt aus der eisigen Kälte des Asyls.

 

Bereits heute wurden Piccolino, Myra, Vuk, Oliver und Pina ihren Familien bzw. Pflegefamilien übergeben.

 

Vielen, vielen DANK für Euer Vertrauen und Eure Bereitschaft zu helfen, auch an jene die gespendet haben, um die Hunde in Serbien weiterhin so gut wie möglich versorgen zu können. Einen Teil der Spenden müssen wir vorerst für den Nottransport verwenden, denn auch der muss finanziert werden. Wir hoffen, damit in Eurem Sinne zu handeln.

Da auch unsere Partnervereine aus UK und Belgien Transporte fahren, ist die Zahl der geretteten Hunde noch viel größer, aber noch immer nicht endgültig.
Eine genau Zahl werden wir Ende Jänner haben.

 

Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Pflegestellenangebote, jedoch nicht mehr für einen Jännertransport.

 

Nochmal von Herzen Danke!
Iris und Rebekka

Es taut und wieder helfen Freiwillige im Lager! (14.01.2017)

 

HVALA - HVALA! Auch heute folgten wieder 5 freiwillige Helfer dem Aufruf, dass im Lager dringen Unterstützung benötigt wird.

 

Die Temperaturen sind gestiegen und der Schnee wird tiefer Matsch. Daher ist es jetzt besonders wichtig, die Holzpaletten frei zu schaufeln, damit die Hunde nicht im eisigen Matsch stehen müssen. Natürlich wird auch wieder Stroh nachgefüllt und jeder Hund bekommt eine extra Portion Zuwendung. Für kommende Woche wird wieder Neuschnee erwartet und wenn vor den Hütten freigeschaufelt ist, können die Hunde besser ein und aus und die Paletten wurden zugleich vom Kot befreit.

 

Wir sind alle sehr dankbar für die Unterstützung und werden, so wie vergangene Woche, die Futterbörse in Nis unterstützen. Die Futterbörse dient dazu, Straßenhunde in Nis mit Futter versorgen zu können. Der Großteil der freiwilligen Helfer sind Mitglieder der Futterbörse und versorgen Straßenhunde in ihrer näheren Umgebung - somit hilft ihr Einsatz gleich DOPPELT - ein lobenswertes und unterstützungswertes Projekt!

 

Währenddessen, kamen heute die ersten Hunde in Österreich an aber dazu später noch ein Bericht.

Wetterlage in Serbien (11.01.2017)

 

Gott sei Dank kein Schneefall während des Tages! Immerhin drei wunderbare Menschen - freiwillige Helfer - sind auch heute trotz beißender Kälte zum Asyl in Nis gekommen und haben weiter die Wege zwischen den Zwingern freigeschaufelt, was nach etwa 24 Stunden permanenten Schneefalls dringend notwendig war.


Die Straßen sind immer noch eine Katastrophe und selbst die großen Flüsse, wie die Nisava - sind gefroren. Das war schon viele Jahre nicht mehr der Fall. Jelena war heute mit den ersten Hunden unseres Notfalltransportes beim Amtstierarzt, um die notwendigen Reisepapiere ausstellen zu lassen. Niicht mehr lange und wir können die ersten Fellnasen hier begrüßen und haben in Nis wieder ein paar warme Plätze für Notfellchen frei....

Hilfe in Nis (09.01.2017)

 

Der Aufruf unserer Kolleginnen auf FB, dass sie dringend freiwillige Helfer benötigen um die Hunde versorgen zu können, war erfolgreich.

Hütten freischaufeln, Schüsseln von Eis befreien, Stroh nachfüllen, Suppe kochen, Feuer bewachen, Hunde kontrollieren oder einfach ein wenig streicheln.

 

Es ist so genial schön, wenn die Leute vor Ort anfangen Hand in Hand zu arbeiten! So macht Auslandstierschutz richtig Spaß.

 

Diese elf freiwilligen Helfer und natürlich unsere Kollegin Ana, sind unsere Helden des Tages!

Sie blieben sechs Stunden im Asyl und halfen, wo immer sie konnten! Für Verpflegung zwischendurch hatte Ana gesorgt, aber viele Pausen haben sie nicht gemacht. Wir sind unglaublich dankbar für diese Hilfe vor Ort und es freut uns zeigen zu können, dass es ganz wunderbare Menschen gibt in diesem Land.

 

Wir von Tierschutz Sonne haben genau wie unsere Partnerorganisationen Serbia's Forgotten Paws, Puppy Rescue Belgien, SOS for Serbian Animals und PAWERS Belgien auch heute wieder alle Hebel in Bewegung gesetzt, um noch Pflegestellen frei zu bekommen. In den nächsten 10 Tagen werden eine ganze Reihe von serbischen Fellnasen auf ihre Reise nach UK, Belgien und Österreich gehen - entweder direkt aus dem Asyl, oder eben von Pflegestellen, die dann frei sind für die am schlimmsten gefährdeten Hunde.

 

Heute aber sind wir einfach nur dankbar, dass mit Hilfe echter Tierfreunde, die weder Kälte noch den beständigen Schneefall gescheut haben und einfach angepackt haben - ein gefährlicher Tag für unsere Schützlinge gut zu Ende gegangen ist.

 

Hvala puno! Vielen Dank!

Aus gegebenen Anlasse (07.01.2017)

 

Gestern verbrachten wir Stunden mit den Kolleginnen der Partnervereine und vor allem jenen in Serbien, Hunde aus dem Shelter auf Notpflegestellen zu verteilen. Ich brauche NICHT erwähnen, dass wir viel zu wenige davon haben und wir uns, gemeinsam, für die akuten Fälle mit Erfrierungserscheinungen entschieden haben.


Es war kaum noch möglich das Lager zu erreichen. Sasa, einer unserer Arbeiter, musste 1.5 Stunden zu Fuß in das Lager gehen, weil der Verkehr zum erliegen gekommen war! Ana fand einen mutigen Taxifahrer der sie bis zum Friedhof (bis ca. 3 km vor dem Shelter) brachte, den Rest des Weges musste sie bei eisigem Wind und durch tiefe Schneewächten, zu Fuß zurücklegen. Boki trug einen Hund am Arm bis zu seiner Notpflegestelle, weil sie mit dem Auto nicht mehr weiter kamen.


Der Wetterbericht ist weiterhin katastrophal und so werden in den nächsten Tagen/Nächten bis zu -19°C gemeldet. Trotz Suppe für die Hunde, Stroh in den Hütten und Winterfutter, werden wir demnächst Opfer beklagen müssen. 250 Hunde befinden sich immer noch im Shelter.


++++WICHTIG++++
Wir erhalten laufend, getrennt voneinander, oder per PN auf FB, Anfragen wie man denn jetzt helfen kann, was benötigt wird!


JETZT, KÖNNEN WIR NICHTS MEHR TUN, JETZT IST ES ZU SPÄT!

Bitte entschuldigen Sie meine Deutlichkeit. Jedes Jahr schreiben wir, spätestens ab September, dass wir uns auf den Winter vorbereiten müssen und das wir so viele Hunde wie möglich heraufholen möchten und bekommen kaum Reaktionen darauf.


Im letzten Jahr verschickten wir ein Rundmail unter all unseren Adoptionsfamilien, dass wir dringend Pflegestellen für unsere Schützlinge suchen. Reaktion lag bei 20% "wenn ich könnte wie ich wollte" bei 79% keine Reaktion 1% bot eine Pflegestelle an.
In Wahrheit ist die einzige Hilfe, so viele Hunde wie möglich vor dem Winter aus den Sheltern oder von serbischen Pflegplätzen zu holen, damit wir diese für den Notfall, so wie jetzt, frei haben. DAS hilft, DAS kann Leben retten!
Geld hilft nicht mehr, wenn es keine freien Pflegeplätze mehr gibt, warme Kleidung hilft nicht mehr wenn der Verkehr zum erliegen kommt und die Arbeiter das Lager nicht mehr erreichen können,    Hundemäntel helfen sowieso nicht, weil die Hunde sie herunter reißen oder von den anderen attackiert werden, weil sie so komisch aussehen.
Es hilft den Hunden nur, wenn wir sie rechtzeitig heraufholen oder wenn wir rechtzeitig Pflegeplätze in Nis frei bekommen.

 

Wir haben im Jänner 2017 einen Transport und es sind noch Plätze frei.
Retten Sie ein Leben in dem Sie Ihre Türen öffnet. Egal ob für immer oder bis ein Zuhause gefunden wurde.

 

Ernstgemeinte Anfragen bitte an office@tierschutz-sonne.at

 

Das kleine Album unten zeigt jene Hunde, die dringend aus den Lagern müssen oder die Pflegeplätze für Notfälle frei machen würden.


DANKE, Rebekka vom Tierschutz Sonne Team

Schneefall und eisige Kälte (06.01.2017)

 

Ana, unser Kontakt in Nis, hat uns geschrieben, dass sie nicht weiß wie sie zum Shelter kommen soll. Es hat die ganze Nacht durchgeschneit und kein Ende ist in Sicht. Sie konnte nahezu das Haus nicht verlassen, weil der Schnee so hoch vor den Eingängen liegt...

Es scheint gerade wirklich eine ganz schlimme Winterwetterphase zu sein - die Vorhersage ist ebenfalls beängstigend. Temperaturen weit unter minus 10 Grad.

Von Vesna haben wir schon einige Tage nichts mehr gelesen. Wie sie es derzeit schafft die Tiere zu versorgen, können wir nur erahnen. Wenn niemand ihr hilft, weil sie doch sehr abgeschnitten von ihren Freunden ist, können wir nur beten, dass sie alles gut überstehen.....

 

...........................................

 

Wir haben die letzten Stunden damit verbracht in ständigem Kotakt mit Serbien zu sehen, welche Hunde besonders gefährdet sind. Der enorme Sturm macht die Situation noch viel schlimmer! Die gefühlten Temperaturen sind noch um ein Vielfaches extremer durch den Wind! Gerade jetzt sind neun Hunde aus dem Shelter unterwegs zu Pflege- und Notpflegestellen. Was unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort derzeit leisten ist unbeschreiblich! Wir gehen davon aus, dass auch die nächsten Tage noch enorm gefährlich sein werden und vielleicht weitere Hunde aus dem Asyl gebracht werden müssen....


Die Stadt Nis hat aufgrund der extremen Wetterlage den Notstand ausgerufen. Der Verkehr ist vielerorts total zum Erliegen gekommen. Viele Straßen sind aufgrund von Unfällen blockiert. Jetzt halten wir alle Daumen, dass unser Fahrer alle Hunde heil zu den Pflegestellen bringen kann.
Schauen Sie hier ein Video von der Situation vor Ort.

„Der Schnee ist zurück....Update Notfelle“ (05.01.2017)

 

In der Nacht gab es wieder heftigen Schneefall. Kalt - Temperaturen um minus 10 Grad - war es aber schon in den letzten Tagen.

 

Wir haben bereits organisiert, dass es in den nächsten Tagen immer Fleischsuppe für die Fellnasen geben wird - dank eurer Mithilfe beim Adventkalender kamen 288 € für Suppe zusammen. Das sind etwa 11 Tage, die wir den Hunden die schmackhafte, aber auch dringend notwendige Zusatznahrung bieten können! DANKE!

 

Die junge Dobermannhündin ist ebenfalls auf ihre Pflegestelle übersiedelt und wird bereits medizinisch betreut. Ihre Kosten sind bis auf weiteres von Serbia's Forgotten Paws und PAWERS Belgien gedeckt und so wie es aussieht wartet sogar schon ein endgültiges Zuhause in UK auf die tapfere Maus!

 

Alle vier Welpen, die wir euch gestern vorgestellt haben, sind am Leben und haben sich dank professioneller Hilfe einigermaßen erholt. Zwei Zwerge sind bereits auf die Pflegestelle übersiedelt, die beiden schwächeren können vorerst bei Jelena bleiben. Auch sie haben heute schon gut gefressen und sind bereits viel lebendiger. Ihre Kosten werden vorerst von Tierschutz Sonne übernommen - ebenfalls mit dem für Notfälle gespendeten Adventkalender Geld.

 

Heute wurden noch vier weitere Hunde aus dem Asyl auf Notpflegestellen übersiedelt, wo sie zwar leider nur bleiben können, bis es wieder wärmer wird, aber zumindest müssen sie nicht in schlechter, gesundheitlicher Verfassung im Asyl frieren......

Neues Jahr - neue Herausforderungen (04.01.2017)

 

Die Weihnachtspause – die eigentlich keine echte Pause war – ist nun offiziell vorbei und leider haben wir keine guten Neuigkeiten aus Nis:
Innerhalb von drei Tagen wurden 8 Hunde vor dem Shelter ausgesetzt. Für zwei winzige Welpen, die heute in einer Schachtel nahe des Asyls gefunden wurden, kam jede Hilfe zu spät. Vier winzige Hundekinder sind noch am Leben, zwei davon in extrem kritischen Zustand.

Gestern war es eine sehr junge Dobermann Hündin. Man hatte Geld sie kupieren... zu lassen, aber für eine adäquate Behandlung gegen Demodex reichte dann wohl weder Geld, noch der Wille dem armen Mädel zu helfen. Also entledigte man sich ihrer ebenfalls im Asyl. Sie ist schwach und konnte kaum gehen – wohl auch, weil sie Schmerzen aufgrund der fortgeschrittenen Entzündungen am ganzen Körper hat.

 

Eine ebenfalls junge, aber Gott sei Dank scheinbar gesunde Hündin, wurde vorgestern an den Zaun des Asyls gebunden. Sie ist verzweifelt und versteht nicht, warum sie nun in einem „Käfig“ wohnen muss und sucht so sehr nach Aufmerksamkeit und Wärme…… Sie muss im Asyl bleiben, da wir schon kaum mehr Plätze für die dringendsten Notfälle haben.

 

Es ist aber gelungen eine Pflegestelle für die Dobi Maus zu finden und sie zumindest so lange in häuslicher Pflege zu behandeln bis sie stabil ist, wieder Fell hat und der Winter vorbei ist. Unsere Kolleginnen von Serbia’s Forgotten Paws sind sogar sehr optimistisch, das Mädel in UK vermitteln zu können.

 

Für zwei der Hundekinder – jene, denen es etwas besser geht – hat sich ebenfalls eine Pflegestelle gefunden, die die Zwerge zumindest bis über den Winter beherbergen kann. Die beiden anderen bleiben vorerst bei Jelena zuhause. Ob sie überleben werden ist im Moment mehr als fraglich, aber es wird alles getan, um ihnen eine möglichst gute Chance zu geben!

Wir werden die Kosten für all diese Neuankömmlinge mit unseren Schwesterorganisationen gemeinsam tragen. Denn niemand kann so viele Notfälle alleine versorgen.

 

Zwei Monate Pflegestelle für die Dobi Maus sind im Moment von Serbia’s Forgotten Paws gesichert. PAWERS Belgien hat zugesagt bei den ersten Tierarztkosten für sie zu helfen.
Sie sollte allerdings auch Spezialfutter erhalten und letztlich auch reisefertig gemacht und kastriert werden. Aber das hat noch etwas Zeit.

 

Für alle, die überleben gilt dann das gleiche Procedere: Impfen, kastrieren und im besten Falle auch Tollwut Titer Test, damit sie vielleicht ein Zuhause finden.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Tierschutz Sonne - Helfen, Spenden, Leben retten!