Helfen, Spenden, Leben retten!
Helfen, Spenden, Leben retten!

Zum Gedenken an..

 

..unsere verstorbenen Schützlinge

die vielleicht nie die Chance hatten die Geborgenheit

einer Familie zu spüren,

die krank - alt - zu stark verletzt waren

 

So gingen sie über die Regenbogenbrücke in ein schönes Land

fernab von Schmerz und Leid,

dort gibt es grüne Wiesen, über die sie rennen und springen,

Futter in Hülle und Fülle,

liebe Artgenossen,

alles was sie sich wünschen.

 

Eines Tages werden wir euch folgen,

bis dahin bleibt ihr in unseren Herzen – ewig unvergessen!

RUN FREE OLD MAX

 

Eigentlich war geplant heute noch einen weiteren Bericht über den Besuch von Ana zu posten. Leider müssen wir diesen nochmals verschieben.

Vor wenigen Minuten erreichte uns eine sehr traurige Nachricht. Old Max hat für immer seine Augen geschlossen.

 

Old Max hat eine bewegende Geschichte hinter sich, die kaum zu glauben ist. Er war der Hund eines serbischen Ehepaares bzw. gehörte er dem Mann. Der Mann starb als Max ein Jahr alt war. Seine psychisch kranke Frau war nicht in der Lage sich um Max zu kümmern und daher lebter er über 10 Jahre nur und ausschließlich in der Wohnung der Frau. Keine Spaziergänge, keine medizinische Versorgung und oft viel zu wenig Futter. Die Nachbarn sahen den Hund nie doch sie hörten sein Bellen. Ob Max eines Tages die Flucht gelang oder die Frau ihn ins Stiegenhaus setzt weiß man nicht, aber Max wusste nicht wie ihm geschah. Er bellte, sprang gegen die Wohnungstüren der Nachbarn, lief ihnen nach und wieder zurück. Die Nachbarn verständigten die Polizei.

 

Der städtische Pound hatte nicht geöffnet da es Wochenende war und so konnten auch die Hundefänger nicht gerufen werden. Die Polizei wollte Max einschläfern lassen, da sie ihn für aggresiv hielten. Zum Glück konnte ein Nachbar Max sichern und alle überzeugen, dass es nicht notwendig wäre Max einzuschläfern, aber er müsste wo anders untergebracht werden. Die Vetinspectorin wurde hinzugeholt und sie kontaktierte Ana, und verlangte dass sie den Hund in den Shelter bringen sollte. Ana machte sich auf den Weg und konnte kaum glauben was sie sah. In den Shelter konnte man Max in diesem Zustand nicht bringen und so suchte Ana nach einer Pflegestelle für ihn.

 

Anfangs halfen ein paar Organisationen mit Spendenaufrufen zusammen um Max zu versorgen, doch als dieses Geld aufgebraucht war, ist Ana privat für Max aufgekommen. Doch die Gesamtkosten (Pflegestelle, Spezialfutter, medizinische Versorgung, Medikamente) sprengten schnell den Rahmen. Trotz zu wenig Budget für weiter Pflegehunde sind wir als Verein eingesprungen und haben immer wieder mit den Pflegestellenkosten geholfen. 2017 sind wir fix mit der Übernahme der PS-Kosten eingestiegen und bei jedem Besuch in Serbien war Max auf der Liste jener Hunde die wir besuchten.

 

Er erholte sich gut, nahm zu, sein Fell wurde wieder schön und er genoss die fürsorgliche Behandlung seiner Pflegestelle und sein Hundebett. Doch er wurde mit jedem Jahr älter und die alten Leiden ließen sich nicht mehr heilen.

 

Max ging es leider im letzen Jahr immer schlechter und schlechter. Er litt an Spondylose, seinen Organe waren stark geschädigt und konnten nur bedingt ihre Aufgabe erfüllen. Immer wieder hatte er Schmerzen und Ana versuchte mit allen Mitteln ihm zu helfen. Vorgestern bekamen wir die Nachricht, dass es Max sehr schlecht geht. Dr. Misha kam vorbei und gab ihm Infusionen und Medikamente. Ein letztes mal bäumte sich Max auf und gestern ging es ihm um einiges besser. Doch wir kennen dieses letzte aufflammen von Kräften bevor sich ein Hund für immer verabschiedet.

 

Max hat vor einer Stunde diese Welt in gewohnter Umgebung und von Ana begleitet verlassen.

Run free old Max - wir werden dich nicht vergessen. Wir haben versucht Dir noch ein paar schöne Jahre zu schenken und wir wissen es ist uns gelungen, denn vom verängstigten, verstörten Hundemann konntest du dich zu einem ruhigen, gelassenen und freundlichen Wesen verwandeln das so viele Menschen berührte.

 

Thank you Ana Krstic for taking care of old Max and to stay with him until he took his last breath. You were his angel for many years now he will watch over you from the other side.

R.I.P. MIRNA

Mai 2005 - 13.08.2019

 

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht von Vesna, dass Mirna ihre schönen und liebevollen Augen für immer geschlossen hat.

 

Mirna kam 2014 zu Vesna und sie war von Beginn an sehr zugänglich und freundlich zu uns Menschen. Sie liebte jede Form der Zuwendung und Aufmerksamkeit. Lange Zeit versuchte wir Mirna einen Titertest für die Ausreise zu ermöglichen, doch sie brachte viele gesundheitliche Probleme mit und so wurde nie etwas daraus. Herzwurm, Herzproblem, diverse Erkrankungen die sich aber gut mit Antibiotiker behandeln ließen, ein Lipom das sehr große Ausmaße bekam, schlechte Zähne und vieles mehr. Operationen waren nicht möglich, da ihr Herz diese eventuell nicht überstanden hätte und Vesna und auch der Tierarzt die Angst hatten sie würde die Narkose nicht überleben.

 

Trotz alledem erreichte Mirna das stolze Alter von 14 Jahren, was unter diesen Lebensbedingungen als sehr hoch angesehen werden kann. Das hatte sie auch der führsorglichen Pflege von Vesna zu verdanken.

 

Mehrmals bekamen wir in den letzen Jahren die Meldung, dass es Mirna schlecht geht und sie dem Tode nahe sei, aber diese kleine Hundedame kämpfte sich immer wieder ins Leben zurück.

 

Die letzen Tage war es in Serbien unsagbar heiß +37° C und mehr. Mirnas Herz war schwach, ihr Körper müde und die Hitze trug den Rest dazu bei. So schloss die bezaubernde Terrierhündin, deren Passion es war die Ratten im Shelter zu erlegen, gestern für immer und in Frieden ihre Augen.

 

Run free Mirna, du bist nun in einer besseren Welt, dort kannst du laufen und toben, jagen und stöbern. Wir werden dich schmerzlich vermissen!

Lea hat ihre Augen für immer geschlossen


Leas Frauli Claudia hat uns ein Erinnerungsvideo zukommen lassen. Wir möchten dieses (mit Erlaubnis von Claudia) gerne mit euch teilen. Ein Video, dass unter die Haut geht - aber es zeigt auch wie sehr man mit einer Adoption das Leben eines Hundes verändern kann. Ganz besonders, wenn es so wie bei Lea ein älterer Hund ist der noch ein neues Leben kennen lernen darf.

 

Video: Erinnerungen an Lea

Hunde leben im Hier und Jetzt und daher zählt wirklich jeder Tag den sie in einem liebevollen Zuhause verbringen. Sie gehen nicht in der Erinnerung an schlimme Zeiten, sie gehen umhüllt von Liebe, Geborgenheit und Frieden. 

Danke Claudia, dass Lea vier glückliche Jahre bei Dir verbringen durfte, dass sie ein liebevolles Zuhause hatte, dass Du an ihrer Seite warst bis zum Schluss und dass Du diese schöne Erinnerung mit uns teilst.

R.I.P. Finn

2015 - 15.05.2019

 

Eine sehr traurige Nachricht hat uns heute Vormittag (15.05.2019) aus Nis erreicht.

 

Finn, der Jagdhund der seit 2016 im Shelter lebte, wurde leblos in seiner Hütte gefunden. Noch wissen wir nicht was die Ursache ist aber wir haben eine Obduktion angefordert. In den nächsten Tagen sollten wir Klarheit bekommen.

 

Finn hat mit seiner lustigen und manchmal etwas tollpatschigen Art sehr oft ein Lächeln auf unsere Gesichter gezaubert. Er hat aus dem Leben im Shelter das beste gemacht.

 

Unvergesslich sein Foto vom Sommer wenn er sich zum abkühlen kurzerhand in den Wassertrog legte und ebenso unvergesslich seine Gesichtsentgleisungen die man auf so manchen Schnappschuss erst sehen konnte.

 

Wir werden Finn vermissen und es tut uns sehr leid, dass er kein Zuhause hatte und sein Leben im Shelter enden musste.

 

Machs gut du Clown, komm gut über die Regenbogenbrücke. Dort erwarten dich jene Hundefreunde die schon vorausgegangen sind und wir wissen ab jetzt kommt im Hundehimmel der Spaß nicht mehr zu kurz.

R.I.P. "kleines Unheil" Judy

 

What a beautiful journey - ein tauber Streuner, der zum Herzenshund wurde

 

Isabella hat uns einen Teil der Asche mit nach Serbien gegeben und wir haben diese auf der Wiese neben dem Puppyrun beerdigt.

 

Wir haben sie auf ein Lavendelkissen gebettet und ihr Pfotenabdruck markiert die Stelle.

Machs gut Runi!

 

Am Mittwoch (23.01.2019) erreichte uns die traurige Nachricht, dass Runi seine Augen für immer geschlossen hat.

 

Runi lebte viele Jahre im Shelter. Er war einer von vielen schwarzen Hunden und nicht sehr freundlich zu Artgenossen. Das war wohl auch der Grund warum er nicht in die Vermittlung kam, denn leider sind die Ansprüche sehr hoch, die an die Hunde gestellt werden. Freundlich zu Menschen und Hunden, Katzenverträglich, gut im Umgang mit Kinder, stubenrein, kein Jagdtrieb, sollte nicht unsicher oder ängstlich sein und wenn möglich gerne mit dem Auto fahren. Das alles zu erfüllen ist schon für einen Hund der in Österreich geboren wurde und behütet aufgewachsen ist nicht leicht zu erfüllen aber noch viel schwerer für Hunde die wie unserer Schützlinge im Shelter sitzen.

 

Runi verbracht also den größten Teil seines Lebens im Shelter in Nis. Er hatte seinen Zwinger im oberen Bereich des Shelters und bewohnte diesen alleine. Bereits 2017 meldete sich Ana, dass es Runi nicht gut geht und er Schmerzen zu haben scheint. Er wurde untersucht und die Diagnose war Diskospondylitis (Als Diskospondylitis wird beim Hund eine infektiös bedingte entzündliche Veränderung des Zwischenwirbelraumes unter Beteiligung der Gelenkflächen der benachbarten Wirbel bezeichnet).

 

Er bekam Schmerzmittel und sie halfen - doch sein Zustand wurde mit jedem Jahr schlechter und schlechter. Die Kälte im Winter machte ihm besonders zu schaffen. Als wir ihn im Mai 2018 in seinem Zwinger besuchten war er ein Bild des Elends. Er konnte sich nur schlecht bewegen, sein Gang war steif und die gesamte Rückenmuskulatur verhärtet.

 

Gemeinsam mit einer Partnerorganisation konnten wir Runi mit Medikamenten und Schmerzmitteln verosorgen und er durfte 2018 noch auf eine Pflegestelle in Serbien ziehen.

 

In den letzen Wochen wurden seine Schmerzen schlimmer und schlimmer und die Medikamente und Schmerzmitteln wirkten nicht mehr. So wurde gemeinsam mit der Pflegestelle beschlossen Runi nicht länger leiden zu lassen.

 

Run free Runi - jetzt hast Du keine Schmerzen mehr.

Jack hat seine Augen geschlossen..

 

Ihr könnt euch vielleicht erinnern: Jack wurde im Oktober 2016 vor dem Shelter in Nis ausgesetzt. Iris war gerade vor Ort und so konnten wir schnell handeln und Jack auf einen Pflegestelle bringen.

 

Anfangs dachen wir er sei einfach unterernährt, verwurmt und geplagt von der Demotexmilbe und Sekundärinfektionen. Nun ein Teil davon stimmte auch aber es war leider nicht die ganze Wahrheit. Nach vielen Monaten immer wieder kehrender Untersuchungen und Medikamente, konnte ein Tierarzt die Diagnose Cushing Syndrom stellen.


Warum war das so ungewöhnlich - ganz einfach weil die Krankheit in Serbien kaum bekannt ist und wir auch lange Zeit die Medikamente für Jack von Österreich schicken mussten weil man sie in Serbien nicht beziehen konnte. Der Tumor, der die Krankheit auslöste konnte leider nicht entfernt werden.

 

Es hat uns fast zerrissen, zu sehen und zu wissen, dass wir Jack in Serbien nicht heilen können - gleichzeitig gab es keine Chance ihn nach Österreich zu holen, denn ein Titertest konnte Zeit seines Lebens nicht gemacht werden. Laufend mussten die Tollwutimpfungen verschoben werden da er laufend Medikamente bekam und sein Körper oft mit starken Nebenwirkungen reagierte, die wiederrum mit Antibiotika behandelt werden mussten. Antibiotikum wiederrum stört die Wirkung der Tollwutimpfung.

 

Wie auch immer was wir tun konnten war, Jack alle Hilfe zu bieten die vor Ort möglich war. Ein warmes Körbchen bei seiner Pflegefamilie, eine Pflegefmama die Jack wirklich sehr, sehr gern hatte, Spezialfutter um seine Organe zu entlasten, Medikamente aller Art um sein Leben etwas leichter zu machen.

 

Im Mai trafen wir ihn zum letzten mal persönlich. Optisch war er kaum anders als an dem Tag an dem er vor dem Shelter ausgestezt wurde aber seine Augen lachten, er kam immer wieder her um sich streicheln zu lassen aber lies dabei nie Pflegemama Natasa aus den Augen. Kaum ging sie ein paar Schritte folgte er ihr als wären sie durch eine unsichtbares Band verbunden.

 

Diese Band ist nun durchtrennt. Jack hat sich auf den Weg gemacht..... Er hat selbst die Entscheidung getroffen seine Augen zu schließen und seinen Körper hier auf der Erde zu lassen. Das seine Seele nun an einem schöneren, friedlicheren Ort ist - davon sind wir überzeugt.

Lima

Gestern Abend erreichte uns noch eine weitere traurige Nachrichten von Vesnas Ranch.

Leider bringt das Lagerleben für die Hunde immer wieder extremen Stress und dieser Stress lässt manchmal die Stimmung in einem Rudel kippen. So war es leider auch gestern. Ein fremder großer Hund, der aus ungeklärtem Grund auf Vesnas Ranch war, verursachte extreme Unruhe und Stress, der die Stimmung in Limas Rudel kippen lies und ihr das Leben kostete. Lima hatte vor wenigen Tagen die Blutabnahme und sollte in ein paar Monaten in die Vermittlung kommen. Leider wird sie nun nie erfahren wie es ist in einem warmen Körbchen zu liegen.

Run free little soul!

Becki 

war wohl so etwas wie das Maskottchen auf Vesna Ranch. Er war immer freundlich aber zurückhaltend, oft sah man nur seine runden Knopfaugen aus der Hundhütte hervorleuchten. Wenn man sich neben ihn hockte und anfing ihn zu kraulen, verstand er es mit Hingabe jede Berührung zu genießen.

Wie Becki es schaffte 15 Jahre unter so erschwerten Bedingungen zu leben bleibt sein Geheimnis.

 

Die Lücke die der liebenswerte, alte Herr bei Vesna aber auch bei uns hinterlässt wird sich nicht schließen lassen.

R.I.P.

Wir tragen Dein Herz, wir tragen es in unseren Herzen....

Robi

Trotz seines jungen Alters hatte Robi ein schweres Prostataleiden, das ihm schließlich das Leben kostete.

 

Tabea

Die tapfere Hündin verlor den Kampf gegen eine ungeklärte Krankheit und ging am 9.12.2015 über die Regenbogenbrücke.

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