Helfen, Spenden, Leben retten!
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Unsere Projekte in Serbien



Warum Tierschutz im Ausland? Gibt es nicht auch genug arme Hunde in Österreich?

 

Bedauerlicherweise genießen Menschen, die sich in nicht EU-Ländern für den Tierschutz einsetzen, keine gesellschaftliche Akzeptanz. Um jeden Tag weiter mit vollem Einsatz das tägliche Leid für Straßenhunde zu lindern oder in bestehenden Lagern für halbwegs artgerechte Bedingungen zu sorgen, sind sie von Spenden und Unterstützern abhängig.

 

Dafür machen wir uns stark! Nur gemeinsam mit Ihrer Hilfe können wir es schaffen, das Denken der Menschen vor Ort zu ändern und den Tieren dadurch viel Leid zu ersparen!

Dazu untenstehend noch ein paar sehr schöne Worte von unserem Team-Mitglied Ulrike Strasser.

 

Auffanglager Jelena in Nis

 


Vesna´s Ranch in Smederevo

 

 

Kastrationsprojekt Serbien

 

 

Lager Mija in Nis - Serbien - geschlosen im Januar 2016

 

 

Ulrike Strasser, von Stunde Null an Tierschutz Sonne Mitglied, hat ihre Erfahrungen und Gedanken zum Auslandstierschutz und zu unserer Arbeit und eurer Unterstützung aufgeschrieben - Danke Ulli!

 

Gerne teilen wir sie hier mit Ihnen:

 

Oft werde ich gefragt, warum wir uns so für die Hunde im Ausland einsetzen und nicht für die Tiere in den österreichischen Tierheimen.

 

Ja…das ist eine gute Frage, die ich mir vielleicht auch hin und wieder stelle. Wäre es doch viel einfacher sich in Österreich stark zu machen und einzusetzen.

 

Keine wochenlangen Vorbereitungen für die Auslandsreisen und dann auch noch stundenlangen Autofahrten, oder Flugreisen bis nach Serbien. Keine Verständigungsprobleme - zumindest sprachliche.

 

Dennoch gibt es eine lange, lange Liste WIESO wir uns für Hunde aus dem Ausland – genauer gesagt aus Serbien – einsetzen.

Dazu möchte ich gerne etwas ausholen und euch davon berichten wieso wir uns so sehr für unsere serbischen Fellnasen stark machen.

Wer einmal in einem Hundelager im Ausland war und den Vergleich zu einem österreichischen Tierheim kennt, ahnt vielleicht nun von welchen Fakten wir euch erzählen wollen.
Die Tierheime in Österreich sind grundsätzlich gut ausgestattet, die meisten Hunde (ein paar wenige Ausnahmen gibt es vermutlich noch) sind in Räumen mit, oder ohne Außenbereich untergebracht. In diesen Räumen ist es im Winter warm, im Sommer meist etwas kühler und vor allem ist es trocken (ohne Eis, Schnee oder Schlamm). Sie bekommen täglich frisches, hundegerechtes Futter und frisches Wasser. In vielen Tierheimen die wir kennen, werden die Hunde von Menschen ehrenamtlich ausgeführt zum Gassi gehen und das täglich, manchmal sogar öfter als einmal am Tag. Es gibt eine staatliche Förderung (zumindest für die Landestierschutzheime) und oftmals können SpenderInnen ihren Geldbetrag steuerlich absetzen.

In den serbischen Asylen, die wir unterstützen, sieht es etwas anders aus, besonders zu unseren Anfangszeiten:

  • Brot mit Wasser als Futter, hin und wieder Fleisch (ausreichend Futter, nur wenn genügend Geld zur Verfügung war!)
  • Kleine Zwinger, manche hatten nicht einmal Hundehütten.
  • Nasse und schlammige Böden, v.a. im Winter, Herbst und Frühling
  • Schnee und Eis als Untergrund im Winter und serbische Kälte, ohne wärmenden Schutz
  • Trockene Hitze im Sommer, ohne Schatten
  • Eingeschlossen, 24 Stunden, beinahe jeden Tag, ohne Spazieren gehen zu können oder einfach einmal laufen zu können
  • Keine staatlichen Förderungen
  • keine steuerlichen Vorteile für SpenderInnen
  • Ständige werden Welpen vor dem Asyl ausgesetzt
  • Viel zu wenig Geld, um die Tiere ausreichend vom Tierarzt behandeln zu lassen

Wer das einmal Live gesehen hat, kann da nicht mehr anders, als helfen zu wollen.
Genau DAS waren die Gründe WIESO wir Auslandstierschutzhunden helfen wollten, ein erträglicheres Leben führen zu können und vielleicht sogar noch den Ausblick auf ein schönes Zuhause zu bekommen.

Als wir unsere Tierschutzarbeit starteten zerbrachen wir uns die Köpfe über diese gravierenden Probleme. Denn eines war klar, so ist das Leben für einen Hund einfach nicht erträglich!! Viele starben im Winter aufgrund der Kälte und der Summe der oben genannten Faktoren.
Wir suchten lange nach Lösungen und fragten uns vor allem, mit welchen Mitteln und Geldern?
Durch unsere Ideen, Charityveranstaltungen, Flohmärkten und vielem mehr, konnten wir die Lebensqualität inzwischen zumindest verbessern.

In Zusammenarbeit mit Partnervereinen und durch IHRE SPENDEN!
Partnervereine sind ebenso ehrenamtliche Vereine, mit denen wir zusammen arbeiten um mehr zu erreichen.

 

DANKE an:
Serbia's Forgotten Paws – England
SOS for Serbian Animals – England
Puppy Rescue België – Belgien
Vzw PAWer – Belgien

 

Wie wir und die Partnervereine die Hunde bisher unterstützen konnten und weiterhin unterstützen können (solange ausreichend Geld vorhanden ist):

  • Frisches Futter jeden Tag im Monat (3.400€ im Monat!!)
  • Die Gehege wurden erweitert und zum Teil zusammengelegt, Holzpaletten, oder Kies in den Zwinger, um dem Schlamm entgegen zu wirken
  • Stroh in den Hundehütten im Winter.
  • Große Plastikplanen als Schattenspender über den Zwingern – die jedes Jahr erneuert werden müssen
  • Spaziergänge für die Hunde mit den Arbeitern
  • Eingezäunter Hundeauslauf (Idee und Finanzierung durch Serbia's Forgotten Paws)
  • Kastrationsprojekte für PrivathundehalterInnen und Streunerhunde in der Stadt Nis
  • Geldspenden, um tierärztliche Behandlungen zu decken
  • Bezahlung von serbischen Pflegestellen, um einige Hunde auf eine Ausreise vorzubereiten, oder um Notfälle zu versorgen

Ein weiterer wichtiger Punkt, wieso wir uns für Auslandstierschutzhunde so einsetzen ist LIEBE. Wir lieben sie einfach! Jeden so wie er oder sie ist.

 

Kommt man das erste Mal in das große Hundelager wird man überrumpelt von verschiedensten Eindrücken. Zu allererst sieht man einfach nur sehr, sehr viele Hunde ohne einen Überblick zu bekommen, dann nimmt man gleich einen üblen Geruch wahr, denn durch den Urin und Kot so vieler Hunde riecht es natürlich und es ist extrem laut durch das viele Gebell.
Im zweiten Eindruck jedoch beginnt man einzelne Hunde wahrzunehmen. Man lernt sie kennen und man glaubt gar nicht wie zutraulich und liebenswert die meisten Hunde sind. Sie wollen die Aufmerksamkeit des Menschen und sind so dankbar für jede Streicheleinheit und für jedes Leckerli.


Manche Bilder werde ich nie vergessen und vor allem vergesse ich nie die Blicke der Hunde, die sich mir ins Herz gebrannt haben.

 

Dafür kämpfen wir! Für unsere Liebe zu den Hunden. Für ihr Recht auf ein gutes Leben. Für ausreichende Futter- und Wasserzufuhr. Für mehr Lebensqualität vor Ort.
Und natürlich für ein Zuhause für immer für einige unserer liebenswerten Schützlinge!

 

DANKE für IHRE Unterstützung! Bitte helfen Sie uns auch weiterhin mit Iher Spende, Ihren Gedanken, Ihrem Wissen und Ihrer Tatkraft!

Unsere Kontoverbindung:

Tierschutz Sonne

RAIKA Moosburg-Tigring

IBAN:

AT54 3941 1000 0000 6676 

BIC: RZKTAT2K411

 

Bitte geben Sie einen Verwendungszweck an!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

 

Spenden via PayPal:

 

An unsere lieben Hundefamilien, die ihr Heim bereits mit einer serbischen Fellnase "geschmückt" haben:

In Tierschutz Sonne's Pfoten Club auf Facebook könnt ihr selbst eure Hunde vorstellen und euch an freundlichem Erfahrungsaustausch beteiligen, Fragen stellen und Gleichgesinnte kennen lernen.

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